Archiv der Kategorie: Publications

Veröffentlichungen, Konferenzen, etc

…NACHHER WIRD NICHT(s) WIE VORHER SEIN… – Architektur und Corona

Die IG Architektur beschäftigt sich in einem „Online-Symposium“ diskursiv mit den Folgen durch bzw. nach den coronabedingten Einschränkungen und fragt, was wir von Corona lernen können.

Leben in der dichten Stadt 1 – Wohnen in der dichten Stadt

Was muss (kann) eine Wohnung heute leisten, um das Leben in der dichten Stadt lebenswert zu machen und welche Bedürfnisse müssen außerhalb der Wohnung abgedeckt werden?
Steigt der gesellschaftliche Druck, bessere Städte zu planen und zu bauen, oder wird der Ruf danach bald verhallen?

Es diskutieren Sonja Gasparin-Meyer, Daniel Glaser, Martin Orner, Robert Temel.
Gastgeberin Ida Pirstinger

 

Nächste Themen mit neuen Gästen:
2. Architektur der Verknappung
3. Urbaner Raum
4. …

Diskutiert wird online. Mitdiskutieren ist möglich und willkommen. Die Einladung erfolgt über die Offene Mailingliste der IG Architektur.

Sämtliche Beiträge werden auf dem Youtube-Kanal der IG Architektur veröffentlicht

Bitte zu Tisch #11 der IG Architektur – Endstation Andritz

Postkarte Gruß aus Andritz

Mitte September 2019 brachte die IG Architektur für einen Nachmittag StadtplanerInnen, ArchitektInnen, VertreterInnen der Verwaltung, KammervertreterInnen, PolitikerInnen, weitere ExpertInnen und AndritzerInnen in einer moderierten Dialogveranstaltung miteinander in ein konstruktives Gespräch auf Augenhöhe darüber, ob die vorhandenen Planungsinstrumente den Anforderungen einer wachsenden Großstadt gerecht werden.

Die TeilnehmerInnen wurden namentlich eingeladen.

Ergebnisse der Veranstaltung:
IGA-BzT-11_Summary_2019

bzw. auf der Homepage der IG Architektur.

Mehr Grüße aus Andritz

Projektverantwortlich: Ida Pirstinger
Images: NOW Architektur ZT

5% Nichtwohnnutzung

Bedingt durch das enorme Wachstum der Städte nimmt der Wohnungsbau eine immer zentralere Rolle in der Stadtentwicklung ein. Zunehmend größere Siedlungen entstehen für immer mehr Menschen und dehnen sich ohne gewachsene urbane Infrastruktur ins Umland aus, und das mit erschreckender Geschwindigkeit. Das Prinzip der völligen Funktionstrennung wie in der Moderne wird heute im Zusammenhang mit  städtebaulichen Projekten aufgrund der Verkehrsbelastung, der Flächenökonomie und aus ökologischen Gründen durchaus kritisch gesehen und hinterfragt. Auch sollte man die negativen sozialen Auswirkungen reiner Wohngebiete nicht unterschätzen. In vielen neuen Projekten werden daher in den Wettbewerbsausschreibungen oder Bebauungsregulativen die Wohnfunktion ergänzende Nutzungen vorgeschrieben. Oftmals sind diese Forderungen mit mindestens 5% Nichtwohnnutzung quantifiziert.

Das Projekt beschäftigt sich mit solchen integrierten Nichtwohnnutzungen zur Belebung von Quartieren in größeren, archetypischen Wohnsiedlungen in allen Grazer Stadtbezirken und ihren Auswirkungen für eine funktionierende Nachbarschaft. Im Rahmen von Touren mit Besuchergruppen wird aktionistisch in die (Privat)Sphären archetypischer Siedlungen eingedrungen, um diese nach psychogeografischen Methoden zu erkunden.

Ziel des Projekts ist die intensive und direkte Auseinandersetzung mit den realen Ausformungen von festgesetzten Richtwerten für Nutzungsmischung.

Als Ergebnis wird eine Projektdokumentation vorgelegt, in der die subjektiven Beobachtungen aus allen besuchten Siedlungen nachvollziehbaren, öffentlich zugänglichen Fakten gegenübergestellt werden. Diese Dokumentation dient als Vorstudie für ein vertiefendes Projekt zur Thematik und endet mit einer Liste von Themenvorschlägen zur weiteren Untersuchung.

Ein Projekt in Rahmen des Architektursommers Graz 2018.
Unterstützt durch aktive und mediale Beteiligung von:

www.urbs-r-us.org, www.facebook.com/urbsrus/, www.instagram.com/urbsrus/

Danke für die Unterstützung: