Hervorgehobener Beitrag

DENSE MAKES SENSE

Was mich beschäftigt:

Was macht Urbanität aus und die dichte Stadt lebenswert?
Was sind die Grenzen urbaner Dichte?

Wenn Graz so dicht besiedelt wäre wie das coole Berlin, könnten Flächen im Umfang von Gösting, Andritz, Mariatrost und Ragnitz einfach der Natur überlassen werden.
Wenn Graz so dicht bewohnt wäre wie das pulsierende Barcelona, würden die inneren sechs Bezirke flächenmäßig ausreichen und am Gürtel die Wälder beginnen.
Wenn Graz so dicht besiedelt wäre wie das schlaflose Manhattan, ….

Stadt ist ein sozialer Raum, der sich innerhalb von gebauten Strukturen abspielt. Stadtentwicklung handelt von Menschen, ihrem Lebensraum und ihren Interaktionen.

 

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Diskussionsserie NACHHER WIRD NICHTS WIE VORHER SEIN…. Architektur und Corona

In 11 hochkarätig besetzten Panels werden anhand akuter, pandemiebedingter Wahrnehmungen und Phänomene allgemeine brennende Fragen der Architektur und Architekturproduktion diskutiert.

  • Leben in der dichten Stadt – Lernen aus Corona
  • Leben in der dichten Stadt – Urbane Freiräume
  • Leben in der dichten Stadt – Klein(st)wohnungen
  • Leben im ländlichen Raum
  • Die Neuordnung des öffentlichen Raums
  • Leben in der dichten Stadt – Raum und Architektur
  • Leben in der dichten Stadt – Verkehrsräume
  • Leben in der dichten Stadt – Recht auf Raum

 

  • Umgang mit der Krise – kleine Architekturbüros
  • Umgang mit der Krise – große Architekturbüros
  • Umgang mit der Krise – mittelgroße Architekturbüros

Alle Videos der Serie können am Youtube-Kanal  bzw. auf der Homepage der IG Architektur abgerufen werden.

Ankündigung weiterer Aktivitäten der IG Architektur:
www.ig-architektur.atIG-Architektur Startseite
https://www.facebook.com/ig.architektur
https://www.instagram.com/ig_architektur/

NACHHER WIRD NICHTs WIE VORHER SEIN…. Urbane Freiräume

 

Bild: Urbs’R’US

Donnerstag, 4. Juni 2020, 15 Uhr
Videodiskussion Online

Im Rahmen der IG Architektur Videodiskussionen spricht Ida Pirstinger mit ihren Gästen über die physischen, sozialen und metaphorischen Freiräume der Stadt.

  • Was muss bzw. kann der öffentliche Raum leisten?
  • Welche Freiräume in räumlicher und sozialer bzw. prozessualer Hinsicht brauchen StadtbewohnerInnen?
  • Wo und wie können durch Krisen wie Corona Impulse gesetzt werden?

Es diskutieren:

Franz Denk, Stadtplaner, Architekt, Wien
Heidrun Primas, Forum Stadtpark Graz – Projekt 168h Graz – Als die Autos die Stadt verließen
Angelika Psenner, Architektin, Universitäsdozentin für Stadtstrukturforschung, TU Wien
Johanna Rolshoven, Kulturanthropologin, Professorin am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Uni Graz

Zugangslinks über die Homepage der IG Architektur

…NACHHER WIRD NICHT(s) WIE VORHER SEIN… – Architektur und Corona

Die IG Architektur beschäftigt sich in einem „Online-Symposium“ diskursiv mit den Folgen durch bzw. nach den coronabedingten Einschränkungen und fragt, was wir von Corona lernen können.

Leben in der dichten Stadt 1 – Wohnen in der dichten Stadt

Was muss (kann) eine Wohnung heute leisten, um das Leben in der dichten Stadt lebenswert zu machen und welche Bedürfnisse müssen außerhalb der Wohnung abgedeckt werden?
Steigt der gesellschaftliche Druck, bessere Städte zu planen und zu bauen, oder wird der Ruf danach bald verhallen?

Es diskutieren Sonja Gasparin-Meyer, Daniel Glaser, Martin Orner, Robert Temel.
Gastgeberin Ida Pirstinger

 

Nächste Themen mit neuen Gästen:
2. Architektur der Verknappung
3. Urbaner Raum
4. …

Diskutiert wird online. Mitdiskutieren ist möglich und willkommen. Die Einladung erfolgt über die Offene Mailingliste der IG Architektur.

Sämtliche Beiträge werden auf dem Youtube-Kanal der IG Architektur veröffentlicht

Bitte zu Tisch #11 der IG Architektur – Endstation Andritz

Postkarte Gruß aus Andritz

Mitte September 2019 brachte die IG Architektur für einen Nachmittag StadtplanerInnen, ArchitektInnen, VertreterInnen der Verwaltung, KammervertreterInnen, PolitikerInnen, weitere ExpertInnen und AndritzerInnen in einer moderierten Dialogveranstaltung miteinander in ein konstruktives Gespräch auf Augenhöhe darüber, ob die vorhandenen Planungsinstrumente den Anforderungen einer wachsenden Großstadt gerecht werden.

Die TeilnehmerInnen wurden namentlich eingeladen.

Ergebnisse der Veranstaltung:
IGA-BzT-11_Summary_2019

bzw. auf der Homepage der IG Architektur.

Mehr Grüße aus Andritz

Projektverantwortlich: Ida Pirstinger
Images: NOW Architektur ZT

5% Nichtwohnnutzung

Bedingt durch das enorme Wachstum der Städte nimmt der Wohnungsbau eine immer zentralere Rolle in der Stadtentwicklung ein. Zunehmend größere Siedlungen entstehen für immer mehr Menschen und dehnen sich ohne gewachsene urbane Infrastruktur ins Umland aus, und das mit erschreckender Geschwindigkeit. Das Prinzip der völligen Funktionstrennung wie in der Moderne wird heute im Zusammenhang mit  städtebaulichen Projekten aufgrund der Verkehrsbelastung, der Flächenökonomie und aus ökologischen Gründen durchaus kritisch gesehen und hinterfragt. Auch sollte man die negativen sozialen Auswirkungen reiner Wohngebiete nicht unterschätzen. In vielen neuen Projekten werden daher in den Wettbewerbsausschreibungen oder Bebauungsregulativen die Wohnfunktion ergänzende Nutzungen vorgeschrieben. Oftmals sind diese Forderungen mit mindestens 5% Nichtwohnnutzung quantifiziert.

Das Projekt beschäftigt sich mit solchen integrierten Nichtwohnnutzungen zur Belebung von Quartieren in größeren, archetypischen Wohnsiedlungen in allen Grazer Stadtbezirken und ihren Auswirkungen für eine funktionierende Nachbarschaft. Im Rahmen von Touren mit Besuchergruppen wird aktionistisch in die (Privat)Sphären archetypischer Siedlungen eingedrungen, um diese nach psychogeografischen Methoden zu erkunden.

Ziel des Projekts ist die intensive und direkte Auseinandersetzung mit den realen Ausformungen von festgesetzten Richtwerten für Nutzungsmischung.

Als Ergebnis wird eine Projektdokumentation vorgelegt, in der die subjektiven Beobachtungen aus allen besuchten Siedlungen nachvollziehbaren, öffentlich zugänglichen Fakten gegenübergestellt werden. Diese Dokumentation dient als Vorstudie für ein vertiefendes Projekt zur Thematik und endet mit einer Liste von Themenvorschlägen zur weiteren Untersuchung.

Ein Projekt in Rahmen des Architektursommers Graz 2018.
Unterstützt durch aktive und mediale Beteiligung von:

www.urbs-r-us.org, www.facebook.com/urbsrus/, www.instagram.com/urbsrus/

Danke für die Unterstützung:
                                         

 

 

Urbs’R’Us – Wir sind die Stadt

Seit November 2017 besteht der gemeinnützige Verein Urbs’R’Us – Wir sind die Stadt.
Seit dem Frühsommer 2018 fällt er durch unkonventionelle Aktionen und Interventionen im öffentlichen Raum auf.

Hintergrund:
Die Stadt ist in erster Linie ein Gemeinwesen und ein Gemeinschaftsprojekt. Der öffentliche Raum gehört allen und darf von allen frei genutzt werden, solange niemand dabei beeinträchtigt wird. Durch zunehmende Kommerzialisierung und Eventisierung unserer Straßen und Plätze gerät diese Selbstverständlichkeit in Vergessenheit. Genau hier hakt Urbs’R’Us ein. Urbs’R’Us probieren aus und zeigen auf, was man im öffentlichen Raum, alles tun kann, zum Teil an ungewöhnlichen, vernachlässigten und vergessenen Orten. Die Aktionen sind meist als harmlose, aber effektvolle „Streiche“ konzipiert, um auf humorvolle Weise zum Nachdenken darüber anzuregen, für wen und wofür öffentlicher Raum eigentlich zur Verfügung steht und zur bewussteren Inanspruchnahme zu animieren. Und alle dürfen mitmachen!
Die Erkenntnisse aus den ersten Aktionen:
Man sollte das viel öfter machen!

Hier kann man sich auf dem laufenden halten und den Newsletter abonnieren:

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